Donnerstag, 12. Juli 2012

Fifty Shades of Grey von E.L James


Titel: Fifty Shades of Grey
Autor: E.L James
Reihe: Shades of Grey #1
Verlag: Vintage
Seitenanzahl: 540 Seiten
Preis: 8,99 €
ISBN: 9780345803481

Inhalt:
Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht … (Amazon.de)


Meinung:
„Lieber Mr. Grey,

anbei schicke ich Ihnen die ausführliche Version meiner Kritik zu ihrer schockierenden und verstörenden Biographie, die sie am Telefon angefragt haben. Ich hoffe sie verstehen mich, dass ich die folgenden Unterlagen nicht persönlich bei ihnen anreichen kann, da ich trotz all ihres gut Zureden kein großes Interesse verspüre nach unserer ausführlichen Diskussion zu ihrem Sexualleben, mir ein eigenes Bild von ihrem Spielzimmer zu machen.
Wahrscheinlich würden sie rasch bald selbst bemerken müssen, dass ich nicht unbedingt der Typ Frau bin, der sich gerne vom anderen Geschlecht unterdrücken lässt. Spätestens wenn sich einer meiner Absätze in ihren Brustkorb bohrt, werden sie merken, welche Rollenverteilung mir persönlich vorschwebt...“

So, oder so ähnlich könnte der Beginn eines langen Briefes an Mr. Christian Grey klingen, verfasst von mir persönlich und gespickt voller kritischen Anmaßungen an Mr. Ich-Lege-Frauen-Übers-Knie-Weil-Ich-Drauf-Stehe-Und-Mir-Meine-Vergangenheit-Keine-Andere-Chance-Gibt.
Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob er nicht voll darauf abfahren würde, wenn ich ihn mit meinen Schuhen oder meine Tasche verprügeln würde, aber das sollte mir in diesem Moment wirklich egal sein, denn meine Wut über diesen Mann und generell diesem ganzen Buch ist noch immer riesengroß.
Ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie eine Autorin mit solch einem Debüt zu einer Berühmtheit werden kann, dass die Kassen in den Buchhandlungen schon qualmen, wenn sie noch eines dieser Exemplare scannen müssen. Fifty Shades of Grey hat sich in wenigen Tagen zu einer Volkskrankheit entwickelt, und noch viel schlimmer, langsam mutiert es zur Geschlechtskrankheit, denn dieses Buch beschäftigt sich mit nichts anderem als Sex, Vagina und Penis.

Ja klar, natürlich, darüber sollte ein Erotikbuch handeln und nicht über Bienchen und Blümchen, aber es gibt durch aus Bücher aus diesem Genre, die haben mehr zu bieten als eine Anti-Feministin und einen emotionalen Krüppel, der nicht mehr kann als sich daran aufzugeilen, wie die Frau zu seinen Füßen eine ungesunde rote Hautfarbe entwickelt. Und dieses Rot stammt eindeutig nicht von einem Sonnenbrand!
Was einmal eine Twilight Fanfiction war, in der Anastasia Steele noch Bella und Mr. Christian Grey noch Edward hießen, wandelt sich immer mehr zu einem literarischen Problem, denn man nicht mehr aus dem Weg gehen kann. So ging es mir auch, als eine Freundin mich schon am frühen Morgen beim Frühstück damit belästigt hat, dieses Buch unbedingt Lesen zu müssen. Ich habe ihr dann nett erklärt, dass ich schon längst im Besitz der englischen Ausgabe bin und ehrlich gesagt nicht über die ersten 5 Seiten hinaus gekommen bin. Denn schon direkt auf der ersten druckfrischen Seite stellt sich heraus das Anastasia Steele nicht nur dumm ist, sondern auch wieder mal zur Fraktion Jungfrau gehört. Mensch, wer ist in unserer Gesellschaft noch mit 21 Jahren (oder ist sie älter?) ernsthaft ambitionierte Jungfrau. Natürlich, die Amerikaner! Die sind ja so prüde und beherbergen gleichzeitig die größte Erotikindustrie.
Es lief zu meinen Leiden leider darauf hinaus, dass ich mit besagter Freundin am frühen Morgen eine Wette abgeschlossen habe. Wenn mir das Buch nicht gefällt, gibt es eine Kinofreirunde für mich. Wenigstens werde ich für diesen miserablen Job eine solche Rezension zu verfassen noch ausreichend belohnt, was man von armen anderen Bloggern und Lesern leider nicht behaupten kann.

Kommen wir also zu meinen Problem zurück mit Anasastia Steele, die nicht nur Jungfrau im sexuellen Sinn ist, sondern in jeder anderen Lebenslage auch. Sie ist schüchtern, naiv und unmöglich. Schon nach weiteren 5 Seiten hatte sie ernsthaft bei mir verschissen. Nennt mich kritisch oder ignorant, aber ich hab ehrlich gesagt kein Bock mehr auf den immer gleichen Typ an Frau. Wo sind die guten alten Zeiten als das weibliche Geschlecht für seine Rechte noch auf der Straße gestanden hat und Brüste zeigen musste, um Aufmerksamkeit von den Männern zu erlangen?
Anastasias Naivität mag aber durch aus eine Existenzberechtigung haben, denn sie existiert allein für den dominanten, arroganten Mr. Christian Grey, der alles hat und sich auch alles kaufen kann. Wie langweilig! Mensch, wo bleibt da der Spaß am Leben? Ich wäre auch ein emotionaler Krüppel, der noch nicht mal Blümchensex schreiben kann, wenn mir im Leben mit 27 Jahren schon alles zugelaufen kommt.
Zusammen sollen diese Beiden dann im Buch Ying und Yang bilden, der Dominante und die Unterdrückte.
Ich glaub die Geschichte hätte sich auch nur halb so gut verkauft, wenn Anastasia Steele dominant wäre, und dem männlichen Hauptcharakter nicht nur zum emotionalen Krüppel gemacht hätte. Aber das ist jetzt Nebensache.
Viel aufregender dagegen war die Tatsache, dass Anastasia Steele im Lauf der Geschichte einen unglaublichen Wandel hingelegt hat. Von Jungfrau zur Nymphomanin, dass muss man erst mal hinkriegen. Aber bei der Frau stimmt im Kopf auch nicht immer alles. Immerhin redet sie mit sich selber und hat im Kopf eine „innere Göttin“, die sofort blank zieht, wenn Christian auch nur in die Nähe seines Hosenstalls kommt.

Manche mögen jetzt sagen, dass Shades of Grey gerade durch seine Charaktervielfalt brilliert und deswegen so genial ist. Aber mal ganz ehrlich, mag der Sprung von Jungfrau zum Luder für Anastasia noch so groß sein, umso lächerlicher war er für mich. Sie schafft es zwar den Mund zu öffnen und mal Widerworte geben, aber wenn der Mann sofort mit Schläge oder Sex droht ist bei Ana das Licht aus, im Kopf. Und dieser interessante Wandel herrscht eigentlich auch nur in den Mails, denn da muss Anastasia Christian nicht persönlich begegnen und braucht auch so keine Angst vor Schläge zu haben. Was ist das für eine gestörte Beziehung?

Umso mehr ich über die Charakteren herziehe, umso mehr muss ich mit Erschrecken feststellen, dass die Geschichte eigentlich kaum Handlung besitzt. Sie lebt lediglich von den Mails und dem Sex zwischen den Beiden. In anderen Erotikbüchern kommt wenigstens noch so etwas wie Action vor, mag dieser Part noch so schwach sein, er existiert wenigstens.
Das muss auch die Autorin bemerkt haben, denn sie belebt ihre nicht vorhandene Handlung mit ekligen Stellen, die mit BDSM und Erotik so nichts mehr zutun haben.
Immer wieder wird den Kritikern dieses Buches vorgeworfen, sie wussten nicht auf was sie sich einlassen würden. Natürlich wusste ich das es um BDSM gehen würde. Ich wusste aber nicht, dass es zu gewalttätigen Stellen kommen würde, die so mit den Grundbegriffen des BDSM nichts mehr gemein haben. Von der ekligen Tamponszene mag ich jetzt gar nicht erst anfangen.
Aber was hat BDSM damit zu tun, dass man seinen Opfer eigentlich nur Angst macht. Es geht ja nicht nur um das Austeilen von Schläge, sondern auch das gegenseitige Spiel des Unterdrückten und Dominanten. Dies beruht auf auf Gegenseitigkeit und stachelt beide Spieler zum Höhepunkt. Christian und Ana dagegen besitzen kaum dieses Glück, denn Ana fürchtet sich vor Christians Schläge und Christian langweilt sich eher beim Blümchensex. Also lässt sich von BDSM in diesem Sinne kaum reden. Für mich war es schon abartig, wie Christian gegen Ende Ana sogar fast verprügelt und das war der einzige Moment, wo ich mit Ana mitgefühlt habe und dachte, sie tut das richtige. Denn sie haut ab! Aber wahrscheinlich kriecht sie ihm im zweiten Teil wieder in den Hintern oder andersrum und dann hab ich auch kein Mitgefühl mehr für die beiden.

Noch ein kurzes Wort zum Schreibstil der Autorin, der zwar angenehm ist und sich auch flüssig liest, aber nur so vor Wiederholungen trieft. Ständig werden Wörter benutzt wie „holy“ oder „holy crap“ und die angeblich erotischen Szenen haben darunter auch mehr als zu leiden. Ich konnte kaum etwas spüren zwischen den Beiden, weil ich ständig verwirrt darüber war warum die Autorin nicht einfach mal das Wort „ass“ benutzt hat, statt alles mit „behind“ zu erklären. Da kamen immer wieder Orientierungsprobleme auf. Ein Erotikbuch muss ja nicht unbedingt voller dreckigen Wörtern sein, aber ein bisschen „dirty language“ hätte ich mir schon gewünscht, als das lahme „oh fuck, holy crap, yeah...“ Das war einfach nur langweilig und machte keine Stelle im Buch wirklich nennenswert. Da gibt es eindeutig bessere Autorinnen!

Fazit:
Fifty Shades of Grey sollte wirklich unbenannt werden. Mein Vorschlag wäre ja „fifty shades of brown – the fucking shit of Mr. Christian Grey“.
Spart euch dieses Buch oder liest es wenn ihr es wirklich wollt, aber empfehlen kann ich es nicht. Es ist unteriridsch schlecht, hat flache Charakteren und ist eigentlich eine Steilvorlage für unerfahrene Autoren, die danach lechzen wissen zu wollen, wie man es nicht machen sollte. Dieses Buch ist einfach nur Mist!

Reihenfolge:

33 Kommentare:

  1. Habe mir jetzt nur das Fazit durchgelesen^^ Aber ich glaube, dass ist echt nichts für mich :DD Außerdem bin ich glaube ich für dieses Buch noch zuuu jung :)) Aber wer will das Buch jetzt noch lesen :DD Zusätzlich brauche ich nicht noch eine Trilogie!!

    LG Plumi

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    1. Ne ich glaub es ist für keinen etwas. Also ich persönlich bin ja für keine Altersgrenze bei Büchern, die existiert ja so auch nicht, aber das ist schon grenzwertig was die beiden da im Buch abziehen. Wirklich widerlich.

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  2. ich habe die ganze rezension gelesen und dachte eher, das du das buch etwas lächerlich machst, ABER ich finde es so viel besser...deine ernsthaftigkeit hat mir jetzt so ein richtig bestätigendes gefühl vermittelt, das ich dieses buch niemals auch nur anfassen werde, weil ich mir denke: wie kann sowas denn nur sein? so etwas sollte nicht "literatur" genannt werden...einfach unglaublich!

    es klingt einfach grauenhaft und dem hype zu folgen bestätigt die autorin/den verlage und/oder die medien nur...da ist fremdschämen angesagt, nicht nur für diese geschichte, sondern auch für die leute, die geld dafür ausgeben Oo

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    1. Ich bin so wütend, mir wollte noch nicht mal ein Witz einfallen, dabei weiß jeder das nicht unbedingt auf den Mund gefallen bin und gerade mal große Reden schwinge. Aber ich kann ehrlich die Leute nicht nachvollziehen, die dieses Buch wirklich gut befinden. Es ist eine Schande, wie sehr das weibliche Geschlecht hier dargestellt wird und ich bin jetzt keine Alice Schwarzer, aber ich bin stolz darauf eine Frau zu sein. Da kommt ein Mr. Grey echt ungelegen, denn der prügelt wirklich alles weibliche aus dir raus.
      Selbst das Essen ist dir verboten. Grey schreibt dir vor was du zu essen hast, wann du zu essen hast und wie viele Mengen du zu dir nehmen musst. HALLO?
      Dieser Mann ist gestört!

      Es ist echt fremdschämen und ich kann über die ganzen guten Rezensionen echt nur lachen. Die haben so sehr den eigentlichen Kern verdrängt und rutschen vor Grey vor die Füße, das ich kotzen muss.
      Gott sei dank hab ich die Bücher nicht gekauft, sondern meine Mum, wir teilen uns aber ein Konto für den Kindle und ja, dementsprechend werde ich Teil 2 und 3 auch noch lesen, weil meine Mum gerne mit mir über Bücher redet.
      Sie persönlich fand es okay, sie kann aber meine Kritik nachvollziehen und sagt selbst, dass das Buch echt nur in Träume so existieren kann.

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  3. Oh mein Gott, ich liebe deinen Verriss. Ich teile deine Meinung zum Buch jetzt nicht ganz, war eigentlich zu Anfang auch sehr begeistert von der Reihe, aber das war ich bei twilight auch und je mehr Kritiken ich lese und vor allen Dingen nicht nur in XYZ Zeitschriften, sondern unter anderem von Feministinnen Blogs, desto zwiespältiger werde ich. (http://bitchmagazine.org setzt sich sehr ausführlich mit den Büchern und der ganzen BDSM Thematik auseinander)
    Am Anfang war ich begeistert von Ana, weil ich sie immer nur als Weiterentwicklung der kleinen, dümmlich verliebten Bella sah, aber je mehr man reflektiert und reflektiert...
    Ich denke das Buch wird so in den Medien gefeiert, weil es ein Tabuthema salonfähig gemacht hat und ziemlich stark im Stil von Twilight gehalten wird. Also viel triefende Romantik (zumindest in den Nachfolger).
    Ich finde aber ehrlich gesagt, das gerade der Prügelpart, auf dem du so rumreitest, sehr differenziert gesehen werden muss. Es ist ja nicht so dass er sie verprügelt und dann in der Ecke liegen lässt, wie seine persönliche Puppe. Er testet Grenzen aus und das im gegenseitigen Einvernehmen. Auch macht er ihr mehrmals klar, dass sie jeder Zeit Nein sagen kann. Man muss da auch sie als willige Partnerin sehen und ich denke dass hat in keinster Weise etwas mit unfeministisch zu tun. Sie sagt ja, auch wenn die Gründe, ihre blinde Verliebtheit, andere sind, als die einer, die weiß worauf sie sich in diesem ganzen Spiel einlässt. Und gerade das Schmerzenzufügen steckt ja im SM von BDSM drin, nicht nur das dominieren.
    Die Verwandlung von der Jungfrau zur Nymphomanin fand ich auch sehr unrealistisch. Ich hätte es glauben können, wenn sie wenigstens etwas Erfahrung gehabt hätte, und nur bei keinem Kerl Feuerwerk gefühlt hat, aber so ganz unschuldig... Es ist dieses alte Bild, was gerne in amerikanischer erotisch angehauchter Chich Lit benutzt wird: Sie, die kleine, unerfahrene Jungfrau, während er (ebenfalls hier sehr unrealistisch) schon durch tausende Betten gesprungen ist und sich richtig ausgetobt hat. Das Klischee: Sie ist die eine, die ihn zähmt.

    Was mir in den nachfolgenden Büchern unangenehm aufgestoßen ist, dass er sie wirklich in jeglicher Hinsicht kontrolliert. Dass sie immer einen Babysitter dabei haben musste und er bestimmt hat, wen sie sehen konnte und wen nicht... Im Prinzip, bei jedem Schritt den sie machen wollte, musste sie ihn um Erlaubnis fragen und wenn sie es nicht getan hat, ist er explodiert....

    Jetzt bin ich sehr ins Schwafeln gekommen, deswegen unterbreche ich mich hier mal selber. :)

    Liebe Grüße,
    Suey

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    1. Dankeschön für deine ausführliche Meinung.
      Natürlich fragt sie ihn ja persönlich ob er sie in dieses Thema einführt und gegen Ende will sie ja selber das er sie bestraft. Aber in dem Moment hatte ich eher das Gefühl das bei ihm eine Sicherung durchgebrannt ist, weil er es wirklich darauf anlegt das sie geht. Er schlägt ja nicht irgendwie zu, sondern auf eine sehr demütigende Art
      Sie beschreibt das ganz ausführlich: http://ratinashome.blogspot.de/2012/07/fifty-shades-of-grey-teil-2.html

      Und BDSM hat ja auch mit Schmerzen zutun, aber da wollen es beide auch. In fifty Shades of grey sagt Ana selbst das sie es demütigend findet und es nur wegen ihm macht, was meiner Meinung nach absolut ihr zuzusprechen ist und sie selbst schuld ist wenn sie kein Nein kennt.
      Ich bin aber auch viel mehr darüber schockiert das eine eigentlich geklaute Idee so traurige Berühmtheit erlangen konnte, weil vieles ist auch angelehnt an Twilight und wirkt so nicht mehr selbst erfunden.

      Ach macht doch nichts, ich lese mir gerne die Meinung von anderen durch und bin offen für jede Perspektive. Deshalb vielen Dank für deinen Langen kommentar^^

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    2. Ich glaube dass Problem bei dem lesen ist einfach, dass jeder ein anderes Verständnis davon hat, wie viel Willen einem Menschen zu zusprechen ist und was ein Opfer ausmacht. Ich fahre da ganz strickt die Schiene: Du hast nen Mund, du hättest was sagen können, also beschwer dich nicht und für mich war das einfach ein aneinander vorbei reden, zwei unterschiedliche Welten sind aufeinander geprallt. Sie und er haben sie beide überschätzt.

      Ich habe das erste Buch gelesen ohne zu wissen dass es eine Fanfic war, und ehrlich gesagt, als die Szene mit dem Coffeeshop kam und die beiden auf der Straße standen und er sie vor sich gewarnt hat.... ich hab wirklich gedacht, gleich fährt er die Beißer aus. Wenn ein paar Leute es so gelesen hätten und es eines von vielen Büchern im Regal wäre... aber dass so viele Leute darauf abfahren, lässt mich eher fragen ob es das sein kann? Also, wie so schlechte Literatur, wirklich belohnt werden kann. Vielleicht gab es ein paar gute Stellen, aber hauptsächlich schlechte Metaphern mit diesem inneren Göttinnen Scheiß, tausend Wiederholungen und dieser typische Adonis Scheiß.

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    3. Genau, du sprichst mir aus der Seele. So würde ich das auch sagen. Sie hätte ja was sagen können, dennoch hätte Christian nicht auch gleich so explodieren müssen *augenroll* egal, die beiden sind sowieso nicht mehr von dieser Erde.

      xD Doch, doch ich wusste das zu gleich...ich hab ein Riecher für Twilight Ähnlichkeiten, ich bin aber selbst schuld. Meine Mutter hatte sich damals diese Version mit alle drei Büchern gekauft (Da war die Reihe so noch nicht bekannt und viel mehr noch eine Selbstveröffentlichung) und mich hat es gereizt zu wissen was eine Autorin aus dem schlechten Stoff Twilight so gemacht hat. Dass sie daraus noch schlechteren Scheiß machen würde, hatte ich nicht erwartet.

      Hör bloß auf mit der inneren Göttin -.- Ich weiß nicht was bei dieser Frau im Kopf falsch ist.
      Ich werde wahrscheinlich aus reiner Neugier weiter lesen. Ich hasse es Reihen abzubrechen - ich muss immer wissen wie es weiter geht...also werde ich noch zweimal weiter leiden können.

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  4. Möge der Kinofilm so einprägend sein, dass du dieses Buch rasch vergisst! ;)

    Wiederworte oder Widerworte? Bin grad verwirrt...

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    1. Ich hoffe es auch >.<

      hab gerade noch mal nachgeschaut: natürlich Widerworte, aber ich bin manchmal bei langen Rezensionen nicht auf jeden Fehler getrimmt, zu mal bei mir Widerworte falsch markiert werden xD

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  5. Ich glaub ich muss auch so einen Verriss schreiben. Es juckt mir in den Fingern. xD Andererseits disse ich damit ja den Goldmann Verlag... EGAL!

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    1. Oh bitte! Ich glaub deines wird auch lustiger - ich hatte einfach kein Bock jetzt noch Witze rauszuhauen über Dinge, die ich gar nicht witzig finde.

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    2. Also ich fand die Rezension sogar sehr witzig ;) Und mich würde wirklich interessieren was noch so im nächsten Teil passiert. Das Ende des ersten kenn ich ja auch ohne es gelesen zu haben xD ich konnte einfach nicht. Wie hast du das geschafft? Und kamen da wirklich noch heftige Szenen? Bis dahin, wo ich war, hat er ihr nur ein paarmal den Hintern versohlt, das war alles... Voll harmlos. Was das sexuelle angeht zumindest. Ich finde das drumherum ist das, was eigentlich krank ist...

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    3. Keine Ahnung wie ich das gemacht habe ... ach ja, die Wette xD ich hab den Kinobesuch vor Augen gehabt und jetzt ist es die Neugier die mich weiterlesen lässt.
      Gegen Ende streiten die Beiden sich weil Ana das abscheulich findet worauf er steht, sie bittet ihn dann darum das er ihr diese Bestrafung von der er immer zu mit droht, einmal bei ihr ausführt. Daraufhin tickt er dann total aus, legt sie übers Knie und haut ihr den Arsch windelweich, aber das ganze ist irgendwie total demütigend. Ich fand es nicht prickelnd.

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  6. Eine tolle Rezension! Die ist wirklich gut und nicht von dem ganzen Pseudo-Hype geblendet, den das Buch momentan erlebt. Ich verstehe auch nicht, dass manche Frauen anscheinend gerne über andere Frauen lesen, die (nicht nur) sexuell unterdrückt werden. Ich bin sicherlich keine Feministin oder Emanze, aber sowas muss nicht sein.
    Deine Rezension hat mich wirklich amüsiert und ich freue mich immer, wenn Menschen im Hype-Himmel noch ihre eigene Meinung finden können :)
    Grüße, KQ

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    1. Vielen Dank.
      Eigentlich bin ich auch eher der Konservative Mensch und lasse mich gerne von Jungs beschützen oder halt einfach herum führen, dennoch kann ich es einfach nicht ertragen mein Geschlecht so tief am Boden zu sehen, das schmerzt schon und hat echt nichts mehr mit Romantik zutun.

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  7. Deine Rezension ist der hammer, der anfang (vor allem) war herrlich :D

    Glg
    Micha

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  8. „Fifty shades of brown – the fucking shit of Mr. Christian Grey“.

    Ich kann nicht mehr :D Ehrlich nicht :D Habe bestimmt 5 Minuten am Stück gelacht :D Der Waaahnsinn!

    Ich habe Fifty Shades of Grey nicht gelesen und werde es auch nieeeeeemanls tun, denn ich finde solche Bücher einfach nur grauenhaft. Seit "Die Eiserne See", bei der es auch so einem dominanten Idioten gab, habe ich keine Nerven mehr dafür, so etwas zu lesen. Ehrlich nicht.

    Habe ein ganz passendes Bild gefunden: http://themetapicture.com/shades-of-classy/

    :D

    Liebe Grüße, Lisa :)

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    1. Eigentlich mag ich solche Bücher, wenn sie gut gemacht sind.
      Aber einer muss mal der lieben Frau James sagen das ihre Geschichte einfach plump ist und es kein Spaß macht sie zu verfolgen *seufz*

      Geiles Bild xD

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  9. xD <---- das ist alles, was mir dazu spontan noch einfällt. Dein Brief, echt genial... und ja, klasse Verriss. Wenn ich mir das schon vorstelle...daran ist doch nichts mehr erotisch... da kribbelts bei mir höchstens in einer ganz anderen Gegend und zwingt mich, einen anderen Reiz zu unterdrücken *lach*:P

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    1. http://de.kino.yahoo.com/blogs/filmblog/shades-grey-phantombild-zeigt-protagonisten-christian-grey-welcher-152058624.html xDD

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    2. Bei mir hat es in der Faustgegend gekribbelt xD

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  10. Was für eine geniale Rezension. *Lachträne wegwisch*

    Ich bin ja eh nicht Zielgruppe des Buches, finde den Hype darüber aber sehr interessant... nach deiner Rezension würde ich es sogar mal selbst lesen wollen! :D Ja, abgeschreckt bin ich nicht, aber ich will mal ne Katastrophe lesen ;) (Die Leseprobe war sprachlich schonmal nicht so der Hammer..)

    Schreib mehr so Rezensionen. Bitte... :D You made my day!

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    1. Das freut mich^^

      Ne sprachlich ist das Buch wirklich das schlechteste was mir je unter die Augen gekommen ist. Alles ist sehr simpel und auch nicht sonderlich originel beschrieben. Die Autorin wiederholt sich ständig und stolpert über ihre eignen Metaphern, alles sehr peinlich.

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  11. Einfach nur eine geniale Rezension, die mich köstlich amüsiert hat. Mehr kann ich dazu auch gar nicht schreiben, weil ich immer noch lachen muss. Ich habe es zwar nicht ganz so schlecht bewertet, aber ich teile deine Meinung größtenteils dennoch. Genial :D

    Liebe Grüße
    Petzi

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    1. Wenigstens lachen noch einige darüber xD

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  12. Das war die bisher beste (und amüsanteste!) Rezi, die ich zu diesem neuen Kassenschlager gelesen habe und du hast mich endgültig von meiner noch winzig vorhandenen Neugier auf dieses Buch kuriert, danke dafür! :-) Jetzt kann ich getrost schlafen, dass mir das erspart geblieben ist und widme meine Zeit dann eher qualitativ besseren Erotikbüchern.

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    1. Kein Ding - ich glaub du verpasst nichts. Von dem Geld würde ich mir etwas anderes schönes kaufen, worauf man mehr Lust hat als auf einen Hype mitzuschwimmen, der noch nicht mal richtig begründet ist^^

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  13. Haha ^^ Klasse! Ich hätte die Rezi fast übersehen, da ich seit ein paar Tagen nicht mehr on war - da wäre mir was entgangen. *Lachtränen aus den Augen wisch*

    Es gibt ja jetzt schon ne Pardodie dazu: ;D
    http://www.goodreads.com/book/show/14060248-fifty-shames-of-earl-grey

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  14. Tja, also ich kann eure Meinungen nicht teilen. Ihr könnt in dem Fall denken was ihr wollt, aber dieses Buch ist der Wahnsinn. Ich bin auch keine Frau die sich unterdrücken lässt, aber gerade dieser Reiz des Buches, faszinierend. sorry Mädels, aber es gibt genug Frauen die diese Meinung teilen, auch wenn unter eures gleichen keine dabei ist. Es pflegt jeder seinen eigenen Geschmack, aber so darüber herzuziehen... ich weiß nicht. Aber der Autorin wird eure Meinung egal sein. Aber trotzdem gut geschrieben deine Rezi.

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    1. Das ist auch absolut okay, ich bin ehrlich gesagt froh das jeder eine andere Meinung hat, es wäre nämlich Schade wenn wir alle auf das gleiche Buch stehen würde, dann wäre die Welt leider sehr karg und langweilig^^
      Ich glaub nicht das man als Leserin des Buches unterdrückt werden muss um es zu mögen, ich kann schon die Menschen verstehen, die das Buch mochten. Aber es gibt leider auch immer eine Partei, die kann wenig damit anfangen.

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  15. Was eine tolle Rezi... Ich hab mir das Buch nicht zur Gänze angetan, vor allem aus Langeweile, aber nun weiß ich dass es sich für mich auch kaum gelohnt hätte ;) Da finde ich deine Rezi wesentlich amüsanter.
    Tapfer dass du durchgehalten hast obwohl es dir so wenig zugesagt hat!

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